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Anton will raus

Im letzten Post ging es um den Novemberblues. Ja, es gibt ihn und ja Bewegung an der frischen und gerne auch hellen Luft soll dagegen helfen.

Nur direkt vor der Haustür liegt der Schweinehund und verstellt den Ausgang. Geht es euch auch so?

Aber wir haben Anton

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Anton vom Fördeblick um genauer zu sein. Denn ja, er entstammt dem Heikendorfer Hundeadel.
Und wir kamen zu diesem tollen Tier wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kind.
Der Züchter hatte 11 gesunde Welpen abzugeben  und suchte nun Hundehalter, die Erfahrungen genug hatten, so einen wesensstarken Hund zu erziehen.
Deutsch Drathaar sind tolle Hunde
Wir waren keine Jäger und wollten es auch nicht werden. Aber diese süßen tapsigen Welpen hatten es uns sofort angetan.
Schon im zarten Alter von 3 Wochen suchten wir Anton für uns aus. Er passte zu uns. Er lag meistens schlummernd bei seiner Mama und später dann vornehmlich in seinem Fressnapf. Das passte irgendwie gut zu uns.
Und nun sind schon 10 Jahre um, er ist ein liebenswerter, total durchgeknallter, lebhafter, sturer und unglaublich treuer Geselle.
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Langsam entwickelt er so Altersschrulligkeiten, die uns hin und wieder an die Grenzen unserer Geduld bringen.
Er kann in den höchsten Tonlagen jammern,  bis alle Rudelmitglieder wieder zu Hause sind. Wenn das Herrchen fehlt, wartet er am großen Fenster und ist von dort auch nicht wegzubewegen.
Er liegt immer mitten im Geschehen und natürlich müssen alle über ihn hinüber steigen.
Meist riecht er echt streng und der Altersstarrsinn ist voll ausgeprägt. Er weiß wohl, dass er nicht auf dem Sofa liegen darf, aber es ist ihm inzwischen egal. Er kann Türen öffnen, auch die die nach innen aufgehen und dann kann er auch aufs Sofa.
Nun ist die Tür zum WOhnzimmer und damit zum Sofa verschlossen. Deswegen schläft er aus Protest die meisten Nächte vor dem Bett der größten Tochter, er mag eben  nicht mehr allein liegen.
Ja er ist ein liebenswerter, etwas stoffelig wirkender Kerl, der keiner Fliege etwas zu leide tun kann, es sei denn Unbefugte betreten Grundstück oder Haus, das findet er nach wie vor überhaupt nicht lustig.
Einen Hund zu haben, bedeutet, abhängig zu sein. Immer, jeden Tag!
Aber dennoch war es die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Denn unsere Kinder wachsen mit der Verantwortung für ein Tier auf, das sie sehr lieben und dem sie alle Schrulligkeiten und Macken verzeihen.
Und besagter Schweinehund, der den Weg zu mehr Bewegung und mehr frischer Luft versperrt wird unwichtig. Weil zwei braune Augen dir zu verstehen geben, dass es total egal ist, ob es regnet oder stürmt. Denn Anton will raus, jetzt!
Ich wünsche euch einen zauberhaften Samstag. Ich bin jetzt erst mal draußen!
Regine
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Autor:

Herzlich Willkommen, ich bin Ehefrau des weltbesten Mannes ( hier der Herzmann) Mutter von 3 Ladies (15,12,7 hier die Dame, die Mittelfrau und die Minifrau) Frauchen von Anton (Jagdhundrüde ohne Jagdambitionen) und von 5 Hühnerdamen, leidenschaftliche Gärtnerin (leider ohne grünen Daumen, aber dennoch stets bemüht). Vollberufstätig aus Überzeugung. Seit fast 20 Jahren hänge ich an den Nadeln. Früher waren es hauptsächlich Nähnadeln heute ist Stricken mein Yoga.

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