Veröffentlicht in Allgemein

Novemberblues

Das muss wohl so im November.
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Die Blätter fegen durch die Luft, es nieselt und es riecht nach Fäulnis und Vergänglichkeit.
Ich bin wohl ein Herbsttyp. Ich mag es, wenn die Tage kürzer und rauer werden. Ich fahre immernoch Fahrrad und es macht mir nichts aus, durch Niesel und Nebel zu fahren.

Manch einen erwischt aber jetzt so ein „graues Gefühl“

Es ist sogar erwiesen und in diversen Studien belegt. Es ist der Lichtmangel, der uns zu schaffen macht. Und dagegen hift wohl, sich in den kurzen Tageslichtzeiten draußen zu bewegen. Und da ist es ganz egal, ob nun regnet oder nicht. Licht ist Licht.

Ich denke, es kann auch helfen, das Beste daraus machen. Wenn dir der Herbst Nieselregen bringt, dann nimm dir Tee und ein Buch und mache es dir gemütlich.

Jawoll!

Novemberblues ist übrigens kein unbedingt neuzeitliches Problem.

Emanuel Geibel, ein heute eher weniger bekannter Dichter aus Lübeck beschreibt es sehr treffend:

 Herbstklage

O weh, wie ist so rasch dahin
Der grüne Sommer gegangen
Und hat mir doch den trüben Sinn
Mit Freuden nicht umfangen!
Dem Maien wollt‘ ich bieten Gruß,
Da hör‘ ich schon um meinen Fuß
Die fallenden Blätter rauschen.

(Auszug)

Kurz in meinen Worten: Und zack, schon ist Herbst!

Irgendwie werden die Jahre immer kürzer, scheint mir und das stimmt mich nachdenklich.

Novemberblues kann ich bei mir also nicht unbedingt feststellen, sondern eher so ein Gefühl von Zeitrasen, das im November, in dieser eher tristen Zeit eben besonders Beachtung findet.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gedeihliche Woche. Lasst es euch gut gehen, genießt alles, was der November zu bieten hat.

Regine

 

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Autor:

Herzlich Willkommen, ich bin Ehefrau des weltbesten Mannes ( hier der Herzmann) Mutter von 3 Ladies (15,12,7 hier die Dame, die Mittelfrau und die Minifrau) Frauchen von Anton (Jagdhundrüde ohne Jagdambitionen) und von 5 Hühnerdamen, leidenschaftliche Gärtnerin (leider ohne grünen Daumen, aber dennoch stets bemüht). Vollberufstätig aus Überzeugung. Seit fast 20 Jahren hänge ich an den Nadeln. Früher waren es hauptsächlich Nähnadeln heute ist Stricken mein Yoga.

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