Veröffentlicht in Allgemein, Familienwahnsinn, Meerliebe

Wehmut

Heute ist Montag. Montage sind im Prinzip o.k. , aber manchmal bin ich auch ein wenig wehmütig.

Damals, so vor 4 Jahren habe ich auf meinem alten Blog eine Rubrik eingeführt.

Mee(h)rMontag.

Wenn es passte, war ich am Meer, ansonsten wollte ich montags einfach mehr. Mehr Zeit, mehr nähen, mehr lesen. Sowas eben.

Jetzt arbeite ich vollzeit und das Jahr rast an uns vorbei. Woche und Wochenende verschwimmen oft ineinander und mehr Zeit habe ich genauso wenig wie Meerzeit.

Eigentlich ist alles gut so, wie es ist. Ich liebe meine Arbeit. Kinder, Haushalt und Arbeit fügen sich meistens ganz gut. Meine Zeit ist ausgefüllt. Angefüllt mit spannenden, lustigen, aufregenden Momenten.

Aber an manchen Montagen bin ich eben wehmütig. Dann hänge ich der Zeit hinterher.

ich glaube, ich nenne das meersehnsucht.

Ich lasse für alle, denen es ähnlich geht mal ein bissi Meer da.SONY DSC

Dieses Foto ist vom Februar 2017 aus der Eckernförder Bucht. Ich war dienstlich da! Ich sag ja, ich liebe meinen Job.

So jetzt gehe ich arbeiten.

Ich wünsche euch einen wundervollen Wochenstart.

Regine

verlinkt:

Blogsommer

12 Monate 12 Bücher 12 Projekte

Veröffentlicht in Allgemein, Familienwahnsinn, Gartenliebe, Meerliebe

Ein ganz normales Wochenende?

Wohl kaum!

Und darum zäume ich das Pferd heute mal von hinten auf.

Den furiosen Abschluss fand unser Wochenende auf einem wirklich großartigen Konzert. Dieser „alten“ Herren.

Das gewaltig leise Festival ist meine Kieler Woche!

Die Bühne ist toll. Die Akustik nicht minder.

Und Element of Crime, wie immer super. Bei den Temperaturen ein 2 Stunden – Konzert abzuliefern ist schon großes Tennis!

Die Karten waren mein Weihnachtsgeschenk an den besten Mann. Die Vorfreude war also echt schon sehr groß.

Vorher natürlich ein bisschen Schiffe gucken bei allerbestem, für die Kieler Wocher eher untypischen Wetterbedingungen.

Außerdem war das Wochenende der offenen Gartenpforten.

Ich war mit ein paar sehr netten Damen in dem unglaublich schönen, parkähnlichen Garten  von Fenna Graf (wer mal gucken will bitte hier entlang)

Wow! Was mach aus so Ackerland alles machen kann war schon wirklich sehr beeindruckend.

Rosen und Zierlauch * hach*

Was wäre so ein Wochenende ohne Arbeit.

Und wer mit Jugendlichen arbeitet – das hab ich wieder mal begriffen – darf da nicht so zimperlich sein. Gefragt was die Jugend will – und also auch den Wunsch erfüllt.

14 Leutchen rein in die Bahn. In Flensburg raus aus der Bahn, kleiner Fußweg,

11/2 Stunden rumhopsen und den gleichen Weg zurück.

Was für ein Spaß!

Aber damit war das Wochenende dann auch ausgefüllt.

Jetzt geht die Woche los, es steht einiges auf dem Programm, trotz oder auch wegen der Kieler Woche.

Euch allen eine feine sonnige Woche!

Regine

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Die Mutti am Ende mit den Nerven, Meerliebe

Drei Tage Auszeit mitten im Meer

Das neue Jahr startete beruflich und auch privat eher etwas holperig.

Und kaum war der erste Monat um, war dann auch mein alter Bekannter Mr. Drehschwindel wieder da.

Was liegt da näher als mal richtig auszuschlafen?

Aber wie und wo?

Wenn man wie wir zwischen den Meeren lebt, dann kommt da vieles in Frage.

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Aber absolute Abgeschiedenheit und Ruhe findet man vor allem hier.

Mitten im Meer. (Mit etwas Fantasie kann man sie entdecken, ganz hinten im Nebel: Hallig Hooge)

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Die Halligwelt hat immer seinen sehr besonderen, rauhen Charme, aber jetzt, neben der Saison ist es hier vor allem eines – RUHIG!

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Allein die zahlreichen Austerfischer bevölkern die Insel.

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Ansonsten weit und breit nix.

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Hus Halligblick – Ruhe, viel frische Luft, absolute Dunkelheit und totale Abgeschiedenheit.

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Nach 25 Stunden Schlaf und einigen Kilometern Wanderung an der frischen Luft, bin ich nach 3 Tagen soweit wieder hergestellt.

Die Ausszeit war dringend nötig. Es tat gut, einfach so ganz allein auf der Hallig umherzuspazieren und den Gedanken freien Lauf zu lassen.

So mitten im Meer lernt man vor allem Ruhe, mit den Gezeiten umzugehen und Demut vor der Natur. Alles andere wird unwichtig und klein.

Ich versuche also jetzt die Ruhe und Gelassenheit in den Alltag hinüberzuretten.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Wochenstart mit genau der Ruhe und Gelassenheit, die ihr im Moment braucht.

Regine

Veröffentlicht in Allgemein, Familienwahnsinn, Meerliebe, Nähliebe

Gegen das Februar Grau

Ich glaube grundsätzlich bin ich ein positiver Mensch. Mein Glas ist eher halb voll als halb leer.

So war das schon immer.

Und dennoch geht mir dieses Wettereinheitsgrau, das hier seit gefühlten Ewigkeiten herrscht tierisch auf die Nerven.

Nun gut, Kiel ist nun nicht gerade als sonnenreichste Stadt Deutschlands bekannt, aber ich finde ein bisschen Sonne hätten wir mal verdient.

ich kann mich kaum aufraffen, etwas neben dem normalen Arbeits – und Haushaltswahnsinn zu beginnen.

Es ist nicht so, dass ich keine Ideen hätte, ganz im Gegenteil, die Fülle von Ideen und Inspirationen lähmt mich.

Ich habe jetzt damit begonnen meine Pinterestboards kontinuierlich auf Nutzen und Machbarkeit zu kontrolieren und eben auch auszumisten. Dabei versuche ich einen realistischen Blick auf meine Fähigkeiten zu werfen *hüstel*

Ein Beispiel:

Instagram:

Quelle Pinterest.com

Sicherlich würde ich meinen Kalender so führen und gestalten wollen, aber mein Kalender ist voll mit Arbeitsterminen und Zeit für solch wunderbare Ausgestaltung habe ich auf gar keinen Fall.

Zu sehen was andere können ist als Inspiration theoretisch toll, aber ich setze mich damit unter Druck und das ist echt nicht gut.

Ich lese sehr gern bei 60°Nord im Blog. In dem verlinkten Beitrag finde ich mich so wieder.

Dieser Anspruch an sich selbst Im Job gut zu sein, passt selten mit den vorhandenen Kräften.

Auch bei Gesa geht es immer wieder um die ZEit, die wir haben und wie wir diese nutzen.

SIe versucht einen Fernseh Freien Februar einzulegen.

Das gefällt mir von der Idee gut, aber ich liiiiiebe es, Filme anzusehen.  Darauf möchte ich nicht verzichten.

Alledings versuche ich, das bloße Konsumieren von Fernsehen zu lassen. Schon angefangene Filme will ich nicht sehen. Und ich mache den Fernseher auch nicht nur so an, um zu gucken, was so kommt.

Statt dessen notiere ich ganz genau, was ich demnächst machen will, damit ich mich nicht zwischen all den Ideen verirre.

Ich habe die App Trello für mich entdeckt. Sie läuft inzwischen neben Evernote auf allen meinen technischen Geräten. Dazu gibt es vielleicht mal einen extra Post.

Aber was will ich nun im Februar so machen?

Auch hier die Lieblingsinspiration

CordKeeper - Idee ohne SM: Tasche fürs Notebook mit viel Platz für Büroutensilien, Geschenkidee für Ihn / gift idea for him: notebook case made of leather made by Chiquita Jo via DaWanda.com:

Endlich Ordnung zwischen den ganzen Kabeln, das wäre ein Traum. Und eine All in One Verpackung für die Arbeit? – GrOßArTiG!

Außerdem bin ich auch noch bei der Taschen Sew Along Aktion von Greenfietsen dabei.

Da möchte ich mir eine Aufbewahrung für Stricknadeln, Seile, Nadelspiele u.s.w. nähen.

Der Februar ist kurz, ich bin auch noch dienstlich auf Reisen und habe nur ein freies Wochenende, an dem ich etwas schaffen könnte.

Also mehr als genug zu tun für wenig Zeit.

Ich werde berichten, wie es denn so gelingt.

Liebste Grüße aus dem februargrauen Norden, lasst euch nicht runterziehen, der Frühling kommt bestimmt!

Regine

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Meerliebe, stricken

Wir so

Wow, na das war ja was gestern. So viel Wasser ist schon echt bedrohlich.

Wir sind gestern Abend extra nochmal in die Stadt gefahren. An der HÖrn war nur noch eine Hand breit Platz bis zur Kaikante. Man o Man aufregend.

Heute Morgen haben wir ja direkt nochmal nachgeschaut. Aber das Wasser war schon abgelaufen. Aber kalt ist es und – die Haare verraten es – es ist immernoch reichlich windig.

Aber schön ist es schon, wenn so Wetter ist. Wolkentheater.

Nur dieses Ungetüm in Hintergrund stört mich etwas. Ich finde man erkennt kaum, dass es eine Yacht ist. Aber Geschmäcker sind ja gottlob verschieden.

Nach einem ausgedehnten Wasser -, Wind- und Wellenspaziergang durch die Stadt wartet schon ein Päckchen zu Hause.

Von außen schon schön –

Und das ist drin. Reichlich Drops Flora in Jeansblau.

Es soll ein Boxy für mich werden. Ich schleiche schon so lange bei Ravelry um die Anleintung herum.

Ich habe so viele Modelle aus verschiedensten Wollen gesehen. Hach schön.

Ich bin ja eher ein langsamer Stricker. Also Socken und Tücher gehen mir recht flott von der Hand, aber so ein Pulli das dauert dann gern mal 2/3 Monate. Und normalerweise habe ich etwa bei der Hälfte keine Lust mehr. Einige Male hat meine Mutter mich dann schon gerettet. Im Sommer habe ich dann tatsächlich mal einen Pulli von Anfang bis Ende gestrickt. Wow das war großartig.

Jetzt also Boxy. Ich werde berichten, wie es voran geht.

Einen schönen Abend und für alle Urlauber – noch gute Erholung.

Regine